Lüdische Lauschnacht – der Name ist Programm

Lüdische Lauschnacht – der Name ist Programm

…und verspricht Freude, Glück und gute Laune.

Und so war auch die 4. Lüdische Lauschnacht in Eichenau / Großenlüder auf dem Hof der Familie de Beisac wieder eine gelungene Veranstaltung der Bürgerstiftung Großenlüder. Diese engagiert sich seit vielen Jahren mit viel Elan und Phantasie der mündlichen Erzählkunst.

Der Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterstützte erstmalig das Fest der Geschichten

Und so erzählten gleich vier Erzählkünstler*innen nachmittags in kleinen Gruppen für Kinder und ihre Eltern ihre Geschichten. Voller Freude fieberten die Kinder im Kräutergarten oder in den gemütlichen Räumen des Kräuterreichs von Karola de Beisac den Geschichten entgegen: Wird es Jakob gelingen, die Prinzessin zu bekommen? Besteht Daumesdick seine Abenteuer? Bekommt das Entchen sein Recht? Und wie kamen die Geschichten eigentlich auf die Welt? Manch ein Kind kam und rief: „Erzählst Du wieder, die Geschichte mit dem Kürbis?“ Natürlich erfüllten die Erzähler*innen von Herzen gern diesen Wunsch.
Abends entführten Tanja Mahn-Bertha, Rainer Mensing, Heike Münker und Gudrun Rathke ihre Gäste im wunderbaren Ambiente des Hofes der Familie de Beisac in wahrlich wundersame Welten. Denn Heike Münker und Tanja Mahn –Bertha hatten eine bunte Vielfalt an Reisegeschichten mitgebracht. Mit einem Kräutermärchen bedankte sich Heike Münker auf besondere Weise bei Frau de Beisac und Rainer Mensing verblüffte einmal mehr mit seiner Piraten-Geschichte voller Wortakrobatik. Durch den ganzen Abend zog sich eine Geschichte aus den Dolomiten. Gudrun Rathke gelang es gekonnt, die Erzählfäden immer wieder aufzunehmen und die Zuhörer*innen in den Bann der alten Sage aus den Dolomiten zu ziehen. O-Ton einer Besucherin: „Die Geschichte hat mich echt berührt, ich musste fast weinen.“

Ein weiteres Highlight war die Geschichte der Zuckerbäckerin Leila, die Tanja Mahn-Bertha und Rainer Mensing gemeinsam erzählten. Und so zeigt die Lauschnacht immer auch neue Spielarten der Erzählkunst, denn Heike Münker, selbst Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, liegt eine abwechslungsreiche Programmgestaltung am Herzen.

Das Fazit der Akteure: „Wunderbare Zuhörer*innen, denen wir anspruchsvolle Geschichten erzählen können, was nicht überall geht“. „Diese Lauschnacht ist auch für uns Erzähler:innen etwas ganz Besonders“.

Und die Gäste: „Ich war schon vier Mal hier, ich komme auch ein fünftes und sechstes Mal! Es ist einfach toll!“ „Erfreuliche Altersmischung/ diesmal erfreulich viele jüngere Menschen.“
Lange saßen die Gäste danach ums Feuer beisammen, und ließen bestens versorgt durch das Tischleindeckdich der Familie de Beisac, den Abend ausklingen. Und die Bürgerstiftung Großenlüder wurde immer wieder aufgefordert, in 2022 die 5. Lüdische Lauschnacht anzubieten. Zumindest die Erzähler:innen haben quasi schon zugesagt.

Bürgerstiftung Großenlüder finanziert Erzählwerkstatt

Bürgerstiftung Großenlüder finanziert Erzählwerkstatt

Die Profierzählerin Gudrun Rathke zeigt, wie Kinder zu Erzählende werden

Erzählen kann jede und jeder von uns und Kinder können das auch. In einer Fortbildung für Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen, zeigte Gudrun Rathke, wie einfach man mit Kindern Geschichten erfinden kann.

“Geschichten liegen auf der Straße, wir müssen sie nur aufheben”, so Gudrun Rathke und öffnete einen ihrer zahlreichen Koffer. Heraus kamen zum Beispiel Tierfiguren und Spielkarten, auf denen je ein Problem zu lesen war, was macht die Wildsau im Wald, wenn sie nicht mehr gut sieht? Und wie wird die arme Schildkröte ihre Zahnschmerzen wieder los? Sofort kamen alle ins Erzählen.

Wie Geschichten erfunden wurden

Mit verschiedenen Materialien kamen alle Beteiligten schnell und mit viel Lachen in das Geschichtenerfinden. So entstanden in nur 4 Stunden Fortbildung 11 neue völlig frei erfundene Geschichten.
Der Funke und der Spaß sprangen von Gudrun Rathke auf die Teilnehmerinnen über und es wurden Ideen gesponnen, wie das neue Fachwissen in den Einrichtungen mit den Kindern umgesetzt werden kann. Denn offensichtlich ist, dass neben der Freude am gemeinsamen Erfinden sich die Sprach- und Zuhörfähigkeit enorm entwickeln.

“Erzählen ist Zuwendung” so Rathke und berichtete von den erstaunlichen Erlebnissen in den Gruppen, in denen sie wöchentlich erzählt. Daraus konnten die Fachkräfte viele Inputs für ihren Arbeitsalltag mitnehmen. Und das Schöne am Erzählen ist: an jedem Ort und zu jeder Zeit kann man Geschichten erfinden.

Impulse zum Thema “Erzählen”

Für die Bürgerstiftung freut sich das Vorstandsmitglied Heike Münker sehr, dass sie Gudrun Rathke für diese Fortbildung gewinnen konnte. Diese ist in der Region keine Unbekannte. Sie lief mit ihrer Kiepe auf dem Rücken von Frankfurt aus auf den Spuren der Brüder-Grimm bis nach Großenlüder und verschenkte zahlreiche Geschichten an Wanderer und Kinder in den Schulen unserer Gemeinde. Die Bürgerstiftung konnte durch diese Fortbildung neue Impulse setzen und das Thema “Erzählen” mit Spaß an neue Menschen herantragen.

Neue Standorte der Bücherschränke – Lesen: Unkompliziert, einfach und kostenlos

Neue Standorte der Bücherschränke – Lesen: Unkompliziert, einfach und kostenlos

Erneut sind die Bücherschränke der Bürgerstiftung Großenlüder umgezogen.

Der Bücherschrank, der im öffentlichen Raum steht, ist nun in der Sparkasse in Großenlüder zu finden. Der andere Bücherschrank, der regelmäßig in den Kindertagesstätten steht, ist nun in die Katholische Kindertagesstätte Abenteuerland in Großenlüder, Am Fronhof 21, umgezogen.

An dieser Stelle bedankt sich die Bürgerstiftung herzlich bei den Verantwortlichen der vorherigen Standorte, bei REWE und der Kindertagesstätte Haberswiesen.

Wie funktioniert das mit den Bücherschränken?

Für diejenigen, die mit dem Modell “Bücherschrank” noch nicht vertraut sind, hier noch einmal die Bedingungen des Büchertausches:

Sie stehen unter dem Motto: “Tausche ein gutes Buch von Dir gegen ein Buch aus dem Bücherschrank”. Das heißt, alle Leseratten, oder die, die es werden wollen, bedienen sich an dem Inhalt der Bücherschränke. Dabei bringen sie ein Buch ihrer Wahl von zu Hause mit und stellen es im Umtausch für das neue Buch hinein – alles völlig unkompliziert, einfach und kostenlos.

Allerdings hat die Bürgerstiftung die Bitte, die Bücherschränke nicht als Entsorgungsstation zu nutzen, was leider immer wieder vorkommt. Auch bitten wir, auf die neue Rechtschreibereform zu achten, sodass das Herausgabedatum des Buches sich an dem Jahr 2000 orientieren sollte. Denn wir haben uns mit dieser und anderen Aktionen dem Bildungsauftrag gestellt. Eine Leseförderung, die mit diesem Projekt beabsichtigt ist, sollte auch eine ordentliche Rechtsschreibung beinhalten.

Betreuung der Bücherschränke

Die Betreuung der Bücherschränke übernimmt für den öffentlichen Bücherschrank Herr Manfred Sakoucky, für den Bücherschrank der Kindergärten Frau Heike Münker.

Die Bürgerstiftung sagt ein herzliches Danke schön!

Bundesweiter Vorlesetag 2014

Bundesweiter Vorlesetag 2014

Wenn bundesweit Kinder mit Vorlesen verwöhnt werden, dann sind die Kinder in der Großgemeinde Großenlüder immer dabei.

Wie all die Jahre zuvor, so hatte auch in diesem Jahr die Bürgerstiftung Großenlüder den Bundesweiten Vorlesetag in der Großgemeinde Großenlüder organisiert. Überall wurden Kinder mit “Sprache verwöhnt”. Es ist geradezu ein Vorlesefest und die lachenden und strahlenden Kinder sind der Dank.

Bürgerstiftung Großenlüder sagt Danke

Die Bürgerstiftung bedankt sich bei allen Kindertagesstätten und Grundschulen, bei allen Vorleser/innen und vor allem auch bei den Grundschulkindern, die in manchen Kindertagesstätten gelesen haben.

Die Koordination zwischen Schulen und Kindergärten klappt wunderbar, stellte das Vorstandsmitglied Silvia Hillenbrand fest. So seien z.B. die Grundschulkinder der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in die Grundschule nach Müs gekommen. Parallel dazu lasen einige Kinder der Grundschule am Langenberg den Kindern in der Kindertagesstätte in Müs vor. Auch in Kleinlüder lasen die Grundschulkinder den Kleinen in der Tagesstätte Kleinlüder vor.

“Wir freuen uns, dass unsere Vorlesetage immer wieder so gut angenommen werden. Es ist quasi eine Verpflichtung für uns, an dem Thema Lesen und Vorlesen dran zu bleiben”, stellte Heike Münker, ebenfalls Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung fest.

Bundesweiter Vorlesetag 2013

Bundesweiter Vorlesetag 2013

Die Bürgerstiftung sagt “Danke” an alle, die sich am Bundesweiten Vorlesetag engagiert haben.

Jeder Tag kann Vorlesetag sein.

Eine Beteiligung von 12 Einrichtungen, drei öffentlichen Leseorten und jede Menge Vorleser und Vorleserinnen, die freiwillig, unentgeltlich und engagiert innerhalb der Großgemeinde Großenlüder am Bundesweiten Vorlesetag gelesen haben, wer sollte sich da nicht freuen.

Bildungskonzept der Bürgerstiftung

Die Initiatoren der Bürgerstiftung, für die Lesen und Vorlesen zum Bildungskonzept der Stiftung gehören, freuen sich sehr und sagen ein herzliches Dankeschön.

“Wir können nicht alle einzeln erwähnen, aber erwähnenswert ist sicher, dass vielfach Grundschulkinder selbst in Kindergärten gelesen haben, das heißt, dass Kinder die Freude am selber lesen weitergeben”, so Heike Münker, die das Vorleseprojekt federführend betreut. So hätten beispielsweise die Grundschulkinder der Friedrich-von-Bodelschwingh Schule mit der Kindertagesstätte Abenteuerland kooperiert.

100.000 Beteiligte am Bundesweiter Vorlesetag

Mittlerweile gibt es den Bundesweiten Vorlesetag seit 2007, sodass die “Stiftung Lesen” in diesem Jahr schon zum 10. Mal dazu aufgerufen hatte.

Es wird vermutet, dass mittlerweile sich etwa 100.000 Vorleser und Vorleserinnen bundesweit beteiligen.

Die Bürgerstiftung Großenlüder beteiligt sich seit Beginn ihres Bestehens und orientiert sich dabei an den Buchempfehlungen der Stiftung Lesen.

Bundesweiter Vorlesetag 2014

“Wir können jetzt schon sagen, dass der nächste Bundesweite Vorlesetag am 21.11.2014 stattfinden wird. Alle, die selber gerne vorlesen wollen, können schon jetzt Kontakt mit der Bürgerstiftung aufnehmen.”

Neuste Studie der Stiftung Lesen

Münker verweist auf die Ergebnisse der neueste Studie der Stiftung Lesen: Wer seinem Kind vorliest, gibt ihm einen guten Vorsprung in der Entwicklung und damit deutlich bessere Chancen für den späteren Werdegang.

So gesehen, kann jeder Tag Vorlesetag sein!

Zufriedene Kindergesichter beim Bundesweiten Vorlesetag 2011 in Großenlüder

Zufriedene Kindergesichter beim Bundesweiten Vorlesetag 2011 in Großenlüder

Die Bürgerstiftung Großenlüder bedankt sich bei allen beteiligten Einrichtungen für ihr großes Engagement zum Bundesweiten Vorlesetag am 18. November 2011. Der Vorstand der Stiftung freut sich sehr, dass so viele Kindertagesstätten und Schulen ihre Einrichtungen zu einem Ort des Vorlesens gemacht haben.

Kindertagesstätten engagieren sich beim Bundesweiten Vorlesetag 2011

Beteiligt waren: Kindertagesstätte Haberswiesen, Kindertagesstätte Müs, Kindertagesstätte Kunterbunt Bimbach, Kindergarten Abenteuerland Großenlüder, Grundschule Bimbach, Grundschule Großenlüder, Grundschule „Am Langenberg“ Müs, Finkenbergschule Kleinlüder.

Vorlesepaten beim Bundesweiten Vorlesetag 2011

An dieser Stelle auch ein großes Lob an alle kleinen und großen Vorlesepaten, die sich zur Verfügung gestellt haben.

Am Nachmittag gab es drei weitere Angebote für Kinder der Gemeinde Großenlüder. Die Bücherstube Kleinlüder war nachmittags zum Lesen und Vorlesen für alle Menschen ab 5 Jahren geöffnet.

In der Raiffeisenbank las Reinhard Wehnert die Geschichte „Ein Schaf fürs Leben“. Der Wolf, das Schaf und der Schlitten aus der Geschichte waren live dabei: Der Wolf war so hungrig und wollte das Schaf fressen. Das hat aber nicht geklappt, weil das Schaf so nett und klug war. Das Schaf hat dem Wolf Hafer angeboten, um seinen Hunger zu stillen. Und das Beste: Als die Kinder dann ihren Hunger ebenfalls mit „Havre Fras“ aus Dänemark stillen durften, waren alle begeistert.

In Bimbach las Heike Münker im Feuerwehrauto die Geschichte „Die Feuersalamanderin“. 8 Kinder saßen gespannt im Feuerwehrauto und haben erfahren, wie das Feuer zu unseren Eltern kam und dass es wichtig ist, dass Kerzen immer einen Freund haben, der auf sie aufpasst und sie nie alleine lässt.

Bundesweiter Vorlesetag 2011 – ein voller Erfolg

Die Bürgerstiftung freut sich sehr, dass durch die Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag ein kleiner Beitrag dazu geleistet werden kann, Erwachsene und Kinder zum Vorlesen zu ermuntern.