12. Stifterversammlung am 11.10.2022

12. Stifterversammlung am 11.10.2022

Ein umfangreiches Programm absolvierte die Versammlung der Bürgerstiftung Großenlüder im Lüderhaus. Jürgen Bien begrüßte als Vorsitzender die rund 65 Teilnehmenden und dankte dafür, dass sie sich Zeit genommen hätten, um sich den Aufgaben und Interessen der Stiftung zu widmen. Das wurde zum Schluss der Sitzung mit Unterhaltung durch den Künstler Wolf Mihm belohnt.

Bürgerengagement sei immens wichtig für die Region, sagte Jürgen Bien, es kräftige die demokratischen Strukturen und mache die Heimat lebenswerter und leistungsfähiger. Das sei auch der Anlass für die Gründung der Stiftung vor 12 Jahren gewesen. Die Tatsache, dass sich das Ehrenamt seit vielen Jahren im Wandel befinde und aufgrund vieler Einflüsse sinke, erfordere neue Formen bürgerschaftlichen Engagements. So wolle auch die Bürgerstiftung Großenlüder ein Garant dafür sein, Menschen in der Region eine Plattform zu bieten, um sich aktiv unter dem Leitmotiv „Gutes besser tun“ einzubringen.

Die Bürgerstiftung unterstützt mit Einzelhilfen für Bedürftigen, fördert Vereine und gemeinnützige Institutionen, Schul- und Kindergartenprojekte, Initiativen für die Seniorenarbeit sowie kulturelle, musikalische und sportliche Aktivitäten.

Das traditionelle Grußwort sprach Dr. Klaus Uebelacker, der als Zustifter der Bürgerstiftung schon viele Jahre nahesteht. Er betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Stiftung und wünschte auch in der Zukunft guten Zuspruch.

Im Rahmen der Rechenschaftsberichte informierte Vorstandsmitglied Heike Münker über die geförderten Projekte, die mit einer Gesamtsumme von 6.900 Euro unterstützt wurden: Neben den Bücherschränken als Dauerprojekt gehörten dazu die Ausstattung eines „Freiraums“ in der Lüdertalschule sowie die Unterstützung der „Bike-School“, einer Nachmittags-AG rund um das Thema Mountainbiken. Auch die seit Jahren etablierte Lüdische Lauschnacht auf dem Bauernhof der Familie de Beisac in Eichenau wurde wieder veranstaltet.

Mechthild Weber-Sakoucky berichtete über die Arbeit der Gremien im Einzelnen. So ergaben sich Veränderungen im Vorstand: Silvia Hillenbrand und Werner Leister gaben ihre Vorstandsmandate an Mechthild Weber-Sakoucky und Regina Wurst ab. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Karl-Heinz Buus, und die Kuratoriumsmitglieder Günther Swoboda und Georg Gottwald wurden in der letztjährigen Stifterversammlung verabschiedet, die neue Vorsitzende Petra Kaffanke sowie weitere sieben Personen in das Kuratorium gewählt sowie die Bestellung der Vorstandsmitglieder bestätigt.

Klaus Schönherr vom Vorstand stellte die finanzielle Entwicklung und den Jahresabschluss vor. Den Gesamteinnahmen in Höhe von fast 18.000 Euro stehen Ausgaben in Höhe von knapp 8000 Euro gegenüber. Durch die Gewinnung weiterer Zustifter konnte das Stiftungskapital aufgestockt werden. Nach Hinzunahme der freien Rücklage ergibt sich ein Stiftungsvermögen von fast 109.000 Euro.

Die Kuratoriumsvorsitzende Petra Kaffanke informierte über die Aufgaben sowie Beschlüsse des Kuratoriums. Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Gremien ist durch die Teilnahme der Vorsitzenden oder Stellvertreterin an den Vorstandssitzungen sichergestellt.

Vorlesepaten der Bürgerstiftung Großenlüder

Vorlesepaten der Bürgerstiftung Großenlüder

Wenn es draußen kalt und neblig wird, dann ist es Zeit zum Vorlesen in gemütlicher Runde im Klassenzimmer. Die Kinder der Grundstufe der Friedrich-von- Bodelschwingh Schule in Großenlüder konnten in der vergangenen Woche nach mehr als zweijähriger „Pause“ endlich wieder einmal Frau Astrid Fischer in ihrer Schule begrüßen. Frau Fischer von der Bürgerstiftung Großenlüder hatte, passend zur Jahreszeit, eine Gespenstergeschichte im Gepäck, der die Schüler gespannt lauschten und die sie mit eigenen Ideen ausschmückten.

Frau Fischer freut sich auf die nächsten Wochen mit weiteren Vorlesebesuchen. Mal sehen welche Geschichte sie dann für ihren neugierigen Zuhörer dabei hat.

Feuerwerk für die Ohren – 5. Lüdische Lauschnacht am 16.09.2022

Feuerwerk für die Ohren – 5. Lüdische Lauschnacht am 16.09.2022

Wenn es stimmt, dass eine gut erzählte Geschichte aus Augen Ohren machte, dann verfolgten an der 5. Lüdischen Lauschnacht der Bürgerstiftung Großenlüder etliche Kinder mit Ihren Omas und Eltern nicht nur unzählige Ohren, sondern auch Augen die akustische wie optische Kunst der drei professionellen Geschichtenerzähler_innen Rainer Kreuz, Heike Münker und Gudrun Rathke auf dem Hof der Familie de Beisac in Eichenau / Großenlüder. Heike Münker begrüßte die Kinder sowie die Erwachsenen und bedankte sich bei der Familie de Beisac, dass die Lauschnacht durch den Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterstützt, wieder auf dem Hof stattfinden durfte.

Da das Wetter die letzte Woche etwas durchwachsen war, hatte die Familie de Beisac die Maschinenhalle ausgeräumt und für die Kinder im Halbkreis Bänke gestellt, so dass diese im Trockenen saßen. Für die Nagelsuppe stand ein Kessel auf dem Hof bereit, der von den Kindern mit Gemüse tatkräftig und voller Eifer gefüllt und die Suppe auf dem Feuer gekocht wurde, während die Erzähler_innen ihre Geschichten lebendig werden ließen. Immer wieder schütteten Kinder Gemüse in den Kessel und schauten nach der Suppe solange bis sie gut war und alle ihre mitgebrachten Schüsseln füllen und die Suppe verspeisen konnten. Die Kinder ließen es sich schmecken bis der Kessel leer war.

Die Erzähler_innen faszinierten bei Ihren Geschichten mit ganzem Körpereinsatz und die Emotionen spiegelten sich in ihren Gesichtern wider.

Geschichten von Mäusen und dem Löwen, die Freunde wurden, einem Hahn und das weiße Schwein Albin sowie einem Fuchs der nachts immer wieder ein Huhn stahl, bis die Schweine ihn fortjagten und über die kleine Haselmaus, die jeden Tag ganz in der Früh vom Hahn geweckt wurde und sich deshalb bei dem Waldgeist beschwerte und dieser das regelte.

Der Erzähler Rainer Kreuz begleitete die Geschichten mit der Tuba.

Zum Abendprogramm konnte Heike Münker ebenfalls die Erwachsenen begrüßen, die sich die Freude am Erzählen von Geschichten bewahrt haben. Heike Münker bedankte sich bei der Familie de Beisac, die für die Erzähler_innen in der Maschinenhalle eine kleine Bühne aufgebaut haben. Motto der Erzählungen waren: „In Wald und Flur“. Heike Münker stellte kurz die Bürgerstiftung Großenlüder vor.

Gudrun Rathke eröffnete den Abend mit einer Geschichte aus dem hohen Norden, wo der Wald noch ganz hoch steht und einem Ehepaar, das älter geworden war und einen „Jungbrunnen“ entdeckte.

Rainer Kreuz erzählte gekonnt die vielen Menschen bekannte Geschichte „Schneewittchen“ aus der Perspektive des Dieners.

Eingeleitet mit der Musik des Kontrabasses „Das Wandern ist des Müllers Lust“ erzählte Heike Münker die Geschichte von Anneliese, die nach einer großartigen Wandertour
Probleme mit ihrem Proviant hat und unfreiwillig ihre Kekse mit einem jungen Mann teilen muss.

Nach der Pause präsentierten Rainer Kreuz und Gudrun Rathke mit der Geschichte „Der Kastanienbaum“ die Klänge und auch den Kontrabass als Objekt gekonnt auf der Bühne. Die Zuhörenden konnten förmlich spüren, wie es sich anfühlt unter einem Kastanienbaum zu stehen diesen Rauschen zu hören.

Abgerundet wurde der Abend durch die Geschichten „Das Streichholz“, „Der Lindenbaum“ und Nasreddin Hodscha mit seinem sprechenden Papageien.

Den Schlusspunkt setzte eine Improvisation-Geschichte: Worte, Klänge und Laute aus dem Publikum mussten verwandt werden, was die Geschichtenerzähler_innen gekonnt und faszinierend zu einer spannenden Erzählung aufbauten.

Das Publikum bedankte sich mit stehendem Applaus.

Heike Münker bedankte sich nochmals bei den Geschichtenerzähler_innen, bei den Zuhörer_innen, bei den Verantwortlichen für die Technik sowie bei der Familie de Beisac für die Snacks und Getränke und lud noch das Publikum in den Seminarraum zum Austausch ein. Es war ein gelungener Abend.

Die Bürgerstiftung freut sich sehr über die gute Resonanz und lädt alle Interessierten zur Lauschnacht 2023 ein.

Ukraine-Hilfe – Großenlüder zeigt Solidarität

Ukraine-Hilfe – Großenlüder zeigt Solidarität

Der Krieg in der Ukraine hat auch in Großenlüder eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. So wurden bis heute rund 90 geflüchtete Menschen aus der Ukraine in der Gemeinde und ihren Ortsteilen aufgenommen und auf vielfältige Weise dabei unterstützt, ihre Ausnahmesituation zu bewältigen.

Binnen kürzester Zeit wurde in Müs eine Kleiderkammer eingerichtet, in der sich die Geflüchteten nach ihrer Ankunft direkt und unkompliziert mit den Dingen des täglichen Lebens versorgen konnten. Dazu gehören Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel, Windeln, Babybedarf, Schulranzen, Rucksäcke und natürlich auch Kinderspielzeug. Auch nach der Erstversorgung bleibt die Kleiderkammer ein geschätzter Treffpunkt für Anliegen rund um die Beschaffung von Benötigtem oder einfach zum Stöbern.

Neben Sachspenden für die Kleiderkammer gingen auch großzügige Geldspenden auf das Konto der Bürgerstiftung ein, welche den Geflüchteten und ihren Familien zugutekommen. Sie machten es bereits möglich, die Anschaffung von Schulartikeln, Fahrradhelmen oder Brillen zu unterstützen. Um diese Hilfen auf kurzem Wege weiterhin leisten zu können, sind weitere Geldspenden auf das eigens eingerichtete Spendenkonto hochwillkommen. In der gegenwärtigen Lage seien sie die wirkungsvollste Art der humanitären Unterstützung, erklären die Initiatoren. Auf diesem Wege könne man gegebenenfalls auch die eine oder andere dringend notwendige größere Anschaffungen – wie zum Beispiel den Kauf einer Waschmaschine – fördern.

Nach einem Aufruf während des Lüdertalmarkts wurden im Großenlüderer Schreibwarengeschäft Brähler Gutscheine für ukrainische Schulkinder hinterlegt, um diesen den Start ins neue Schuljahr leichter zu machen. Eine Ausstattung ohne Schulranzen liegt bei ca. 80,– € pro Kind.

Die Wertschätzung, welche den freiwilligen Helfern bei ihrer Arbeit entgegengebracht wird, motiviert alle zum begeistertem Weitermachen. Freiwillige, die in der Kleiderkammer aktiv werden möchten sind im Kreis der Helfer weiterhin hochwillkommen. Zugleich geht ein großes Dankeschön an alle Unterstützer. Weitere Informationen zu Hilfsprojekten für Geflüchtete in Großenlüder und zum Spendenkonto der Bürgerstiftung finden Interessierte bei www.buergerstiftung-grossenlueder.de sowie auf der Homepage der Gemeinde www.grossenlueder.de

(Text: Annette Hartung-Perlwitz)

Wetten dass…

Wetten dass…

WETTEN DASS nicht mit Thomas Gottschalk, sondern WETTEN DASS mit der Bürgerstiftung Großenlüder anlässlich des Ortsjubiläums 1200 Jahre Großenlüder.

v. l. Silvia Hillenbrand, Klaus Schönherr, Mechthild Weber-Sakoucky, Bürgermeister Florian Fritzsch, Heike Münker, Erste Beigeordnete Kathrina Hosenfeld

Die Bürgerstiftung Großenlüder hatte beim Konzert des Jugendsinfonieorchesters Fulda im Mai gewettet, bis zum Festwochenende 1.200 Bürger/innen zu motivieren, 10,00 Euro für einen wohltätigen Zweck in der Gemeinde Großenlüder zu spenden. Die eingegangenen Spenden werden eins zu eins weitergegeben.

Wettpate war Bürgermeister Florian Fritzsch, der, wenn er die Wette verliert, als Weihnachtsmann verkleidet mit seinen Kindern (als Engel verkleidet) den kommenden Weihnachtsmarkt im Dezember in Großenlüder begleitet.
Leider gestaltete sich die Spendensammlung etwas schwierig, da die Zeit relativ kurz war, um 1.200 Bürger/innen zu mobilisieren. Aber dennoch wurde ein stattlicher Betrag gesammelt.

Klaus Schönherr informierte am Festsonntag die anwesenden Besucherinnen und Besucher des Bürgerfestes über den Ausgang der Wette und konnte den stolzen Betrag von 8.635 € an gesammelten Spenden verkünden. Weiterhin teilte er mit, dass jeweils 1.000,– € an die drei Kindergärten in Großenlüder (3.000,– €) verteilt werden.

Bürgermeister Florian Fritzsch bedankte sich bei der Bürgerstiftung Großenlüder und sagte zu, die Wette bis zum Weihnachtsmarkt zu verlängern, um den angedachten Spendenbetrag zu erreichen. Außerdem erklärte er sich bereit, seinen Wetteinsatz auf jeden Fall zu erfüllen und gemeinsam mit Herrn Schönherr als Weihnachtsmann den Weihnachtsmarkt zu bereichern.

Großenlüder hilft Flüchtlingen in Großenlüder

Großenlüder hilft Flüchtlingen in Großenlüder

Alle großen Spendenbündnisse und viele gemeinnützige Organisationen rufen zu Spenden für die Menschen auf, die auf der Flucht vor den russischen Truppen sind und ihre Heimat Ukraine verlassen mussten. Wie auch in der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 richtet die Bürgerstiftung Großenlüder ein Spendenkonto ein.


Mit den Geldspenden kann in Großenlüder bedarfsgerecht eingekauft und gezielt Unterstützung für vor Ort untergebrachte Flüchtlinge organisiert werden.

Mit dem Stichwort „Hilfe für Geflüchtete“ werden Ihre Spenden zweckmäßig zum Einsatz gebracht, wenn es beispielsweise an Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Einrichtungsgeständen, Bekleidung und Spielzeug für Kinder bedarf, und der Beistand mit Hilfeleistungen organisiert.

Spendenkonto der Bürgerstiftung Großenlüder:

Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG
IBAN: DE79 5306 2035 0100 0880 80
BIC: GENODEF1GLU

1.200 Roteichen an einem Tag

1.200 Roteichen an einem Tag

Die Bürgerstiftung Großenlüder lud gemeinsam mit HessenForst und der Gemeinde Großenlüder zur großen Baumpflanz-Aktion.

Bürgermeister Florian Fritzsch, Jürgen Reinhardt, Thomas Hering MdL und das Lüdertalpaar


Einen Baum für jedes Jahr seit Gründung der Gemeinde zu pflanzen, das hatte sich die Bürgerstiftung zum Ziel gesetzt – und es hat funktioniert: Das Interesse war groß und die Bürgerschar aller Altersklassen hochmotiviert. Bürgermeister Florian Fritzsch lobte die gute Idee, packte selbst mit an und griff zum Spaten: Wie versprochen waren am Abend 1.200 Bäume eingepflanzt. Zwischen vier Zeitfenstern hatten die Bürgerinnen und Bürger wählen können. Davon machten viele regen Gebrauch. Die Initiative der Aktion war von der Bürgerstiftung ausgegangen, deren Vorsitzender Jürgen Bien die Veranstaltung eröffnete. „Wir beteiligen uns sehr gern daran. Dieses Projekt ist eins von mittlerweile 25 Projekten der Bürgerstiftung. Es ist gut und nachhaltig und damit genau im Sinne unserer Stiftung“, sagte er. Bürgermeister Fritzsch zeigt sich begeistert von der Vielzahl an Unterstützerinnen und Unterstützern, die einen wichtigen und vor allem tatkräftigen Beitrag für die Zukunft unserer Wälder leisteten. Unter dem Motto „Wir pflanzen den Wald von morgen!“ haben nahezu 300 Menschen ein fulminantes Zeichen gesetzt und sind aktiv gegen Klimawandel und Waldsterben vorgegangen.

Die große Bürgerschar hatte sich im Lauf des strahlend-sonnigen Tages eingefunden, um im Eichenauer Wald ein großes Stück Land aufzuforsten. Unter den Gästen waren unter anderen der Landtagsabgeordnete Thomas Hering, Vereine, Firmen und Familien aus Großenlüder, aber auch aus Fulda und dem Umland, Werner Leister, der Ideengeber des Projektes, und die Familie Simon de Beisac, die Eigentümer des Areals. Dieses war durch Borkenkäfer und Sturmschäden stark beschädigt worden. Nun wurde die Lücke im Wald wieder geschlossen.

Die Pflanzaktion wurde von HessenForst begleitet. Überwiegend wurden Roteichen gepflanzt, da diese dem Klimawandel besser standhalten und mehr Kohlendioxid aufnehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HessenForst wiesen auf die vielfältigen Funktionen des Waldes hin: Er stellt zum Beispiel einen wichtigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, Erholungsraum für die Bevölkerung und einen wichtigen CO2-Speicher im Kampf gegen den Klimawandel dar. Damit diese Funktionen erfüllt werden können, ist es auch Ziel von HessenForst, entstandene Freiflächen schnell wieder aufzuforsten und zu bewalden.

„Es war ein toller Tag mit einer tollen Aktion“, resümierte Jürgen Bien und dankte allen, die sich eingesetzt hatten sowie der Familie de Beisac für die Organisation und die Versorgung mit Speis und Trank.

Wie „füllt“ sich der Frei-Raum in der Lüdertalschule?

Wie „füllt“ sich der Frei-Raum in der Lüdertalschule?

Bürgerstiftung Großenlüder fragt nach:

„Das war einfach ein überzeugendes Konzept, welches Anke Grosch und die Lüdertalschule mit einem Förderantrag vorlegte. Der Vorstand war sich sofort einig, dass diese tolle Idee umgesetzt werden muss und die Idee förderwürdig und förderfähig ist“, so Heike Münker, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.

Der Frei-Raum, ein Raum, in dem man sich mal kurz ausruht, Kraft tankt, Ideen entwickelt und eigene Stärken und Qualitäten entdecken kann. Die Ausstattung dieses Raumes hat die Bürgerstiftung mit 1.350,- € gefördert.

Die Neugierde darüber, ob sich der „Raum“ schon bewährt hat, ob und wie er angenommen wird, führte jetzt zu einem Gespräch mit der Initiatorin Anke Grosch, die zusammen mit Bettina Völler die Schüler und Schülerinnen im „Frei-Raum“ begleiten. Beide sind mit diesem Projekt betraut und dadurch ganz dicht dran.

Und so ist jetzt schon erkennbar, dass der Schlüssel zur guten Nutzung nicht in einer durchdachten Planung oder einem strukturierten Ablauf liegt, sondern dass sich die Dinge – wie der Name schon sagt – frei – entwickeln dürfen und sollen.
Nach der Devise „weniger ist mehr“ und durch einfühlsames Hinhören und Zuhören in einer räumlich guten Atmosphäre werden Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen erkannt, benannt und eine Umsetzung kann angeboten werden.

Dabei werden die Kinder und Jugendliche zur Selbstbeobachtung angeregt. Gut behütet findet die individuelle Persönlichkeit Beachtung und die eigene Gedankenwelt findet Ausdruck und Stärkung im Alltag. So z.B. bei der Befähigung, mit Problemen besser umzugehen.

Aber es gibt auch ganz handfeste und praktische Erfolge.

Wie wunderbar, wenn ein Schüler sich mutig auf die innere Suche nach seinen Stärken macht und dabei selber seinen nächsten Schritt erarbeitet. Die Atmosphäre des Frei-Raumes lässt zu, Dinge auszuloten, Gedanken auszusprechen und auf ein selbst gesehenes Ziel hin zu arbeiten.

Ein anderer Erfolg ist direkt greifbar und sichtbar.

Und so haben Anna, Felicitas und Marina aus der Klasse R8b eine Tanz AG gegründet.
Auf Nachfrage erzählen sie, dass sie es toll finden, einen Raum zu haben, in dem sie ihre Tanzfreude mit anderen Schülerinnen teilen können. Sie denken sich gemeinsam Schritte aus und entwickeln einen Tanz. Hier wird der Freude an Bewegung und Musik Raum gegeben und die Kreativität findet ihren Ausdruck in einer selbst erarbeiteten Choreographie.

Fazit von Heike Münker, Bürgerstiftung und Anke Grosch, Lüdertalschule:

Der „Frei-Raum“ ist groß und hat einen faszinierenden Spielraum. Er ist schon gefüllt, aber die Entwicklung ist lange noch nicht abgeschlossen – vielleicht wird sie das nie sein. Denn nur so ist die Nutzung des Raumes unbegrenzt.

Neuer Standort für Bücherschrank der Bürgerstiftung Großenlüder

Neuer Standort für Bücherschrank der Bürgerstiftung Großenlüder

Der Bücherschrank der Bürgerstiftung ist umgezogen.
Neuer Standort: Raiffeisenbank Fuldaer Land in Großenlüder

Der neue Standort des Bücherschrankes ist nun in der Raiffeisenbank Fuldaer Land in Großenlüder in der Bahnhofstraße. Ein herzliches Dankeschön an die Kindertagesstätte in den Haberswiesen, die den Bücherschrank lange Zeit beherbergt hatte.

Der Bücherschrank der Bürgerstiftung Großenlüder

Ein weiterer Bücherschrank befindet sich in Lottoannahmestelle in Großenlüder.

Für die Bereitstellung der Standorte der Bücherschränke bedankt sich die Bürgerstiftung bei den Verantwortlichen ganz herzlich.

Für diejenigen, die mit dem Modell „Bücherschrank“ noch nicht vertraut sind, noch einmal die Bedingungen des Büchertausches: Sie stehen unter dem Motto: „Tausche ein gutes Buch von Dir gegen ein Buch aus dem Bücherschrank.“

Das heißt, alle Leseratten oder die, die es werden wollen, bedienen sich an dem Inhalt der Bücherschränke. Dabei bringen Sie ein Buch ihrer Wahl von zu Hause mit und stellen es im Umtausch für das neue Buch hinein – alles völlig unkompliziert, einfach und kostenlos.

Bitte nutzen Sie die Bücherschränke nicht als Buch-Entsorgungseinrichtung, sondern helfen Sie mit, die Qualität der Bücher zu erhalten.

Am geeignetsten sind die Bücher, deren Erscheinungsdatum nicht älter als 2000 ist, da nur so die Rechtschreibereform Berücksichtigung findet.

Baumpflanzaktion für alle zum Mitmachen …

Baumpflanzaktion für alle zum Mitmachen …

Jeder Helfer ist willkommen – ob als Familie, Klasse, Kitagruppe, Freunde und Freundinnen – gemeinsam pflanzen wir in unserer Heimat den Wald für morgen.

Im Zuge der 1200 Jahr-Feier der Gemeinde Großenlüder fördert die Bürgerstiftung eine Baumpflanzaktion der Gemeinde in Kooperation mit HessenForst (Flächenermittlung und Baumart). Die Bürgerstiftung ruft die Bürger und Bürgerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Freunde des Waldes auf, sich an der Pflanzaktion von 1200 Baumpflänzchen am

Samstag, dem 19. März 2022
in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr
nordöstlich von Eichenau

zu beteiligen. Anmeldung ab dem 07.03.2022 in der

Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG – Bahnhofstraße 2, 36137 Großenlüder

Telefon: 0 66 48 95 33 0

Durch die Trockenheit der letzten zwei Sommer sind zum Teil große Schäden in unseren Wäldern verursacht worden. Deshalb möchte die Bürgerstiftung diese Aktion unterstützen durch finanzielle Förderung, Bekanntmachung durch Plakate und Flyer sowie einer Versorgungsstation am Tag der Pflanzung.
Der Wald ist für die heimischen Tiere ein Rückzugsraum sowie Freizeitort für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Um dem Klimawandel sowie dem Waldsterben entgegen zu wirken, hoffen wir auf eine rege Beteiligung (Spaten und evtl. Gummistiefel bitte mitbringen).

Ankündigungsplakat
Lageplan zur Baumpflanzaktion